Unsere Geschichte, auf die wir stolz sind.
Freude schenken – Freud und Leid teilen : Das waren bereits im Jahre 1930 die Worte von einigen Geselligkeit liebenden Menschen rund um den Weinberg, die sich zusammenschlossen und die Lotteriegemeinschaft Lo.Ge.Wei. gründeten.
Wie konnte es anders sein, dass die fröhlichen Weinberger unter der Führung von
Paul Wolf und Karl Ludwig ihr Domizil im Stammlokal Bröhlang - später "Zarges am Weinberg" - aufschlugen. In kurzer Zeit hatte die Gesellschaft zahlreiche Mitglieder gewonnen.
Sommerliche Fahrten, Feste und Veranstaltungen während der Karnevalszeit gehörten zum Ziel der Gesellschaft.
Der Krieg ging mit seinen Wirren leider nicht spurlos an der Gesellschaft vorüber.
Als 1945/46 das normale Leben wieder einzog, ergriffen die Alten der Gesellschaft wieder das Ruder und beschlossen, den Karneval in den Vordergrund zustellen.
Als neuer Vorsitzender gab August Fassbender der Gesellschaft den Namen
Karnevalsgesellschaft Weinberger Funken "Rot-Grün" von 1930 e.V.
Gleichzeitig streckte August Fassbender in Wuppertal seine Fühler aus und fand in Paul Bätz den Mann, mit dem er der Gesellschaft die jetzige Form gab. Mit der Wahl zum Präsidenten begann für August Fassbender eine 14 jährige Präsidentenschaft, die der Gesellschaft einen Namen geben sollte und sie zu hohem Ansehen in Wuppertal gebracht hat.
Im Zuge der Verjüngung wurde Günter Eitel als neuer Präsident gewählt.
Unter seiner Leitung wurde ab 1964 bis zum heutigen Tage das bekannte Prinzenfrühstück im Haus Eisenbach (Rosenhügel) gefeiert. Die Ka.Ge.Wei stellte unter seiner Präsidentschaft zwei Prinzenpaare.
Als Nachfolger von Günter Eitel wurde 1970 Rolf Biermann gewählt.
Rolf Biermann prägte die Gesellschaft auf seine Art. In der Session 1970 wurde auch erstmalig der August-Fassbender-Orden verliehen.
Dieser Orden wird an Personen verliehen, die sich um die Weinberger Funken und den Wuppertaler Karneval besonders verdient gemacht haben.
In der Geschichte der Gesellschaft sind viele Interpreten aus eigenen Reihen hervorgegangen. Weit über das Tal der Wupper wurden Paul Bätz(kleiner Ostermann), Hans Wellings, Erwin Hellbeck, Klaus Reith,die Päppkes, Duo F und F., Horst Jung, Artur Odenthal, Fritz Windhagen, Hans Günter Kluft( jüngster Interpret mit 6 Jahre), Tanzcorps der Ka.Ge.Wei u.v.m. bekannt.
Durch den plötzlichen Tod von Rolf Biermann wurde 1979 Herbert Lackmann zum kommissarischen Präsidenten der Gesellschaft ernannt.
Nach einer bereits in den 70er Jahren ausgeführten Präsidentenzeit, führt seit 1980 Horst Schlichter erneut die Präsidentschaft der Gesellschaft fort. Mit seinem Team, Werner Schröter, Dieter Borgmann, Rainer Heikaus fuhr die Gesellschaft einen erfolgreichen Kurs. Dieses beweist schon, dass in den letzten 10 Jahren die Weinberger Funken immer unter den drei ersten Preisträgern beim Mottowagen des Rosensonntagszuges waren.
Im Jahr 1964 hatte unser damaliger Präsident Günter Eitel die Idee, Rosenmontag sollte man einmal Dankeschön sagen für die geleistete Arbeit in der Session, an das Wuppertaler Prinzenpaar und an die Mitglieder der Gesellschaft. So entstand das Prinzenfrühstück der Ka.Ge. Weinberger Funken. Das Prinzenpaar in dieser Session war Heiner I. und Ilka I .Seit 1970 wird an diesem Morgen auch die höchste Auszeichnung der Weinberger Funken, der August Fassbender Orden verliehen. Mittlerweile hat sich das Prinzenfrühstück zu einer Veranstaltung entwickelt,die im Wuppertaler Karneval nicht mehr weg zu denken ist.
Seit1968 wurden von der Gesellschaft zwölf Prinzenpaare und zweimal die Kinderprinzessin gestellt.
Im Jubiläums Jahr 2007/ 7x11 Jahre kommt das 11 Prinzenpaar wieder aus den Reihen der Gesellschaft
2008 wurde am Rosenmontag imVereinslokal Haus Eisenbach zum Pinzenfrühstück 4x11 Jahre geladen.
2009 kam das Pinzenpaar von Mallorca aus den Reihen der Weinberger Funken.
In der Session 2010 feiert die Ka.Ge.Wei. den
80 jährigen Geburtstag.Nach 30 Jahre als Präsident der Gesellschaft trat Horst Schlichter von seinem Amt zurück, Nachvolger wurdeJens Borgmann.
Die Gesellschaft ernannte Horst Schlichter zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten.